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    Bauart:Limousine

    Kraftstoffart:Gas

    Preis:15.000 € und 77.000 €





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    Ausstattungsmerkmale
    ABS

    Detailbeschreibung
    Viele Wildtiere sind in diesen Wochen
    gezwungen, neue Futterplätze aufzusuchen. Dafür legen sie oftmals weite
    Strecken zurück und überqueren auch
    Straßen, wobei Bambi und andere
    Wildtiere kaum auf Verkehrsschilder,
    Zebrastreifen oder Verhaltensregeln
    achten.
    Daher gilt: Runter vom Gas und
    bremsbereit fahren, denn bei geringerem Tempo bleibt mehr Zeit, auf die
    plötzliche Gefahrensituation richtig
    zu reagieren. Zudem sollte nicht vergessen werden, dass sich der Bremsweg auf nassen Straßen um bis zu
    300 Prozent verlängern kann.
    Jährlich kommen in Oberösterreich
    mehr als 15.000 Wildtiere Österreich: mehr als 77.000 Wildtiere im
    Straßenverkehr zu Tode. Dies bedeutet, dass sich in Oberösterreich mindesten alle 35 Minuten ein Unfall mit
    einem Wildtier ereignet.
    Experten empfehlen daher, mit einer bewussten Fahrweise, angepasster Geschwindigkeit und aufmerksamer Beobachtung des Straßenraums
    das Risiko eines Unfalls mit Wildtieren
    zu verringern.
    Im vergangenen Jahr wurden in
    Oberösterreich 72 Personen (in Österreich 304 Personen) bei Wildunfällen
    (zum Teil schwer) verletzt, Todesfälle
    waren in Oberösterreich keine zu verzeichnen. Österreichweit verunglückte im Jahr 2015 eine Person bei einem Wildunfall tödlich.
    Wildtiere wählen instinktiv den
    kürzesten Weg zu ihrem Ziel und
    entscheiden dabei nicht zwischen
    Straßen und Feldern. Bei Übergangsbereichen zwischen Wald und Feld
    ist das Risiko eines Wildunfalles daher besonders groß hier sollten
    Fahrzeuglenker ganz besonders vorsichtig sein.
    80 Prozent der Autofahrer
    erwarten Tier von rechts
    Umfragen haben gezeigt, dass 80
    Prozent der Autofahrer ganz unbewusst annehmen, dass Wildtiere von
    rechts kommen. Tatsächlich queren
    Tiere die Fahrbahn jedoch von beiden
    Seiten gleichermaßen. Die gesamte
    Fahrbahn sowie beide Straßenränder
    sollten daher ganz besonders in
    Wildwechselzonen aufmerksam beobachtet werden.
    Ist ein Zusammenstoß mit einem
    Wildtier unvermeidlich, sollte man
    stark bremsen und das Lenkrad gut
    festhalten. Wenn der Fahrer richtig
    reagiert, ist die Verletzungsgefahr für
    die Autoinsassen relativ gering. Ein
    Ausweichmanöver ist nicht zu empfehlen, denn ein solches ist weitaus
    riskanter, als ein Zusammenstoß mit
    dem Tier, erklärt Dr. Othmar Thann,
    Direktor des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit).
    Richtig reagieren bei
    Wildwechsel
    Speziell auf wenig befahrenen Nebenstraßen besonders vorausschauend fahren.
    Mit angemessenem Tempo durch
    Wildwechsel-Zonen fahren, insbesondere während der Dämmerung und
    bei Dunkelheit.
    Vor allem bei Übergängen zwischen Feld und Wald, in Waldbereichen oder bei Obstgärten ist mit Wildwechsel zu rechnen.
    Überquert Rehwild bei Dämmerung
    oder Nacht die Straße, mehrmals kurz
    die Hupe betätigen. Dauerhupe vermeiden.
    Fernlicht irritiert das Wild, sodass
    es mitten auf der Fahrbahn stehen
    bleiben könnte.
    Das Fahrzeug nicht verreißen oder
    Haken schlagen.
    Sollte es zu einem Unfall kommen,
    darf das tote Tier nicht mitgenommen werden.
    Was nach einem Wildunfall
    zu tun ist
    In der Morgendämmerung und
    abends sind Wildtiere am aktivsten.
    Dies spiegelt sich auch in der Unfallstatistik wider: Die meisten Unfälle
    ereignen sich in den Morgenstunden
    (zwischen fünf und sieben Uhr) sowie abends zwischen 20 und 23 Uhr.
    Ist ein Wildunfall passiert, muss die
    Unfallstelle abgesichert und die Polizei verständigt sowie eine Anzeige
    gemacht werden. Gemäß §4 Abs. 5
    Straßenverkehrsordnung besteht
    auch bei einem Wildschaden unverzüglich Verständigungspflicht.
    Wer keine Meldung vornimmt begeht Fahrerflucht, macht sich wegen
    Nichtmeldens eines Sachschadens
    strafbar.
    Vorsicht vor Reh, Hase und Wildschwein beim Autofahren
    In der kalten Jahreszeit häufen sich die Wildunfälle. Autolenker sollten daher besonders vorsichtig fahren, vor allem bei Übergangsbereichen zwischen Feldern und Straßen. Alle 35 Minuten passiert ein Wildunfall in Oberösterreich.
    Ein Großteil der Wildunfälle sind Kollisionen mit Rehwild, aber auch Zusammenstöße mit Hasen, Fasanen,
    Füchsen und Wildschweinen sind relativ häufig. Foto: colourbox.de
    Ein Beitrag der Sonderthemen-
    Redaktion (st@nachrichten.at).


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